Urbane Mobilität. Nachhaltigen Verkehr stärken

Im Themenkomplex urbane Mobilität scheint kein Weg an der Thematik ÖPNV vorbeizuführen. Hier kann an verschiedenen Punkten angesetzt werden, grundsätzlich soll aber an erster Stelle eine Vergünstigung des Personennahverkehrs genannt werden. Die INVG erzielt jährlich etwa 15 Millionen Euro Umsatz durch Ticketverkäufe, jedoch vor Allem bedingt durch die viel zu hohen Ticketpreise. Aufgabe der Stadt soll es nun sein, mit einem Budget von 43 Millionen Euro über die nächsten zehn Jahre alle Ticketkäufe zu unterstützen und so die Preise niedrig zu halten. Dies führt bei gleichbleibender Inflation zu einer Ticketpreisreduzierung von mindestens 30 Prozent. Dies wird jedoch zu einer verstärkten Nutzung des ÖPNV bei bereits zu niedriger Taktung führen. In diesem Sinne gilt es, die Abstände, in denen die verschiedenen Buslinien fahren zu verringern. Hierbei entstehende Mehrkosten, wie etwa die Anschaffung zusätzlicher Busse und Einstellung neuer FahrerInnen können mit einem Budget von 38,5 Millionen Euro gedeckt werden. Zudem sollen vorhandene Busse auf klimaneutrale Antriebsarten umgerüstet werden. [91,5 Mio | 50.000t ]

Des Weiteren soll geprüft werden, inwieweit eine Seilbahn entlang der Nord-Süd-Achse als Massenverkehrsmittel realisierbar ist. Vorteil einer Seilbahn wäre, dass sie nach Aufbau und Inbetriebnahme keine Emissionen verursacht und sehr wenig Energie verbraucht.

Als letzten Punkt innerhalb dieses Bereichs sollen Angebote wie Bikesharing genannt werden. Ingolstadt sollte dringendst, anstatt auf elektronische Mikromobilität zu setzen, in Sharing-Fahrräder (mit Transpondern zur Lokalisierung) investieren. Diese sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch deutlich weniger wartungsintensiv.