Pflege. Menschen sind keine Fallpauschalen!

Pflege ist keine Ware. Alle Menschen, unabhängig von Einkommen, Wohnort, Herkunft oder Behinderung haben Anspruch auf gute medizinische Versorgung und Pflege. Das gilt auch bei psychischen Erkrankungen, die deutlich zunehmen. Die Stadt Ingolstadt hat die Aufgabe, Versorgung und Pflege sicherzustellen. In der Vergangenheit haben die Verantwortlichen vor allem durch Ausgliederungen in Tochtergesellschaften gehandelt. Dies führte für den Stadtrat und die Öffentlichkeit zu deutlich weniger Transparenz und Mitwirkungsmöglichkeiten. Wenn wir an die Skandale um die Klinikum-Ingolstadt gGmbH und die Hl.-Geist Stiftung denken, ist der Schaden groß. Beide Einrichtungen sind für die Versorgung der Bevölkerung und der Region unverzichtbar. Die LINKE fordert für das Klinikum eine Abkehr von der Gewinnorientierung und volle Rechenschaftslegung vor allem für die Heilig-Geist-Stiftung vor dem Stadtrat:

  • Einflussnahme für bessere Pflegeschlüssel in Pflege- und Altenheimen
  • Bedarfsgerechte Personalbemessung in allen Fachbereichen der Klinikum gGmbh
  • Anlaufstellen für psychisch erkrankte und traumatisierte Geflohene 
  • Verbesserung des Pflegeschlüssels in allen kommunalen Einrichtungen
  • Einrichtung von wohnortnahen und multiprofessionell ausgerichteten Pflegestützpunkten
  • Verbesserung der Situation in der Notaufnahme des Klinikums
  • Ausbau der Go in-Praxis
  • Unterstützung selbständiger Hebammen in Ingolstadt
  • Es darf aus Lohndumpinggründen keine unterschiedlichen Bezahlungen und Anstellungsverhältnisse geben. 
  • Sicherung der gegenwärtigen Kurzzeitpflegeplätze in ausreichender Anzahl (nicht als Einstreuung) und ggf. Erhöhung nach Bedarf. 
  • Bedarfsgerechte Personalbemessung im Klinikum.
  • Eine kommunale Ausbildungsoffensive für Pflegekräfte. Gute Weiterbildungsangebote. Keine Aufweichung der Anforderungen an die Qualifikation.
  • Ein kommunales Konzept zur Personalgewinnung und -bindung.