KiTa. Muss bezahlbar sein!

Kinder sind unsere Zukunft, ihre ersten Lebensjahre sind für ihre Entwicklung ausschlaggebend. Daher sollte man die frühkindliche Entwicklung optimal fördern, unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern. Kein Kind darf zurückgelassen werden. Zudem gibt es neue Anforderungen durch die Digitalisierung. Ein zu früher Kontakt mit digitalen Geräten kann die geistige Entwicklung von Kindern stören und ist demnach sehr kritisch zu bewerten. Das gleiche gilt für oft wechselnde Bezugspersonen. Dies ist aktuell durch mangelndes Personal leider zu häufig der Fall. Deswegen fordern wir:

  • Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation in KITAs und mehr qualifizierte Vertretungskräfte für KiTas und Schulen. Krankheit, Fortbildung und Urlaub des pädagogischen Personals darf die Qualität der Betreuung nicht beeinträchtigen.
  • Kontinuierlicher Ausbau von Kindertagesstätten bei Wahrung der Betreuungsqualität. 
  • Die Vorbereitungszeiten für ErzieherInnen müssen wieder angehoben werden. KiTa-Leitungen brauchen mehr Zeit für ihre besonderen Aufgaben.
  • Mehr Ausbildungsplätze für ErzieherInnen. Keine Anrechnung der Auszubildenden auf den Personalschlüssel.
  • Kitagebühren sind eine Art Elternsteuer auf die Vorschulerziehung. Wir unterstützen ein Volksbegehren für gebührenfreie KiTas. 
  • Ein Übergangsmodell zur gebührenfreien KiTa: 25 Stunden pro Kind und Monat frei für Eltern mit geringem oder mittlerem Einkommen.
  • Eine Verbesserung der räumlichen und materiellen Ausstattung für KiTas und Schulen. Umsetzung des Standard – Raumprogramms in allen Kindertagesstätten.
  • Ablehnung digitaler Geräte an KiTas und Kindergärten
  • Eine kommunale Ausbildungsoffensive für ErzieherInnen. Gute Weiterbildungsangebote. Keine Aufweichung der Anforderungen an die Qualifikation.
  • Bio-Zertifizierung aller Kantinen und Mensen